Restaurierung
- das Tagebuch -

aktualisiert am 07. Juli 2005

- 7. Juli 2005
6h

Blödmannsgehilfe.... Nun, sie wäre soweit fertig, der Kasten ist außen lackiert und montiert und somit geht es an die Feinheiten. Überprüfung der Blinker:
Links blinken - es bilnkt vorne links und hinten rechts - naja, sollte nicht das Problem sein, Kabel eben vertauscht.
Rechts bilnken - tut sich gar nichts, nicht einmal das Relais arbeitet - erster Verdacht: Keine Masse. Masse hergestellt und Symptom: Einmal zieht das Relais und dann flackert das Blinklicht nut "stoßweise". Masse ist da, denn bei der Betätigung der Warnblinkanlage funktioniert es einwandfrei.
Erst nach stundenlangen Überlegen bin ich auf die naheliegenste Lösung gekommen - es waren zwei verschiedene Birnchen eingebaut. Nachdem das vordere 5W Birnchen gegen ein 10W Birnchen ausgetauscht wurde funktionierte der Blinker einwandfrei.
Am 5. Juli ausgiebige Probefahrt gemacht - sie läuft super - Standgas etwas nach unten reguliert, ansonsten alles im grünen Bereich nur laut ist sie. O-Ton meiner Frau: Wie ein tief fliegendes UFO. Mal schauen was der TÜV dazu sagt-

- 29. Juni 2005
12h

Kasten innen grundiert, Teroson unten und innen gestrichen, innen lackiert - leider deckt das rot nicht auf's erste Mal - muß man nochmal ran, aber erst, wenn die Außenhaut lackiert wurde. Die abgerissene Rückleuchtenhalterung angeschweißt (schön, daß man einen Ersatzkasten hat.

- 12. Mai 2005
3h

Fertan einwirken lassen - danach sorgfältig abgewaschen und den Boden des Kastens grundiert.

- 4. Mai 2005
4h

Den Kasten mit Fertan behandelt/eingestrichen/eingesprüht

 30. April 2005
10h

"Sandstrahlsession": Dank der Hilfe von Klaus Koblmiller konnten wir in eine Strahlkabine - der Kasten wurde um 8:00 Uhr in die Kabine gekarrt - schön daß es Gabelstaper gibt. Nach drei vergeudeten Stunden und 5 Säcken uneffektiv herausgeblasenes Strahlgut bekamen wir das Sandstrahlgerät in Griff und strahlten den Kasten bis sie uns um 17:30 hinauskomplimentierten (nein, es waren wirklich nette Leute und sie wollten nur in ihr wohlverdientes Wochenende).
Leider schafften wir die Deckel nicht mehr (außer der unteren Heckklappe) aber sonst ließ sich das Ergebnis durchaus sehen.

- 5. April 2005
4h

Ernsthaftes Problem: Die Bremsleitung ist nicht dicht. Wir werden sehen wie das zu lösen ist... Aber laufen tut sie schön.

- 29. März 2005
10h

Türgummis reingepfriemelt, Scheiben eingebaut, div. Schönheitsarbeiten wie alle Gummistopfen in die Rahmenöffnungen, Feintuning beim Motor, Ölpumpe eingestellt, Gaspedal aufgearbeitet und eingebaut.

27. Februar 2005
6h

Türen eingebaut und diverse Kleinteile drangebaut, Armaturentafel fest eingebaut. Besonders freut mich, der verchromte Kantenschutz der Regenrinne - schaut richtig edel aus. Der erste Abplatzer ist auch schon da - durch den aufgebrachten Spachtel an der Tür, der wohl etwas zu dick war, platzte ein kleines Stück Lack unterhalb des Türgriffes ab - schade aber irgendwann musste es ja passieren - dann lieber so als mit dem Schraubenzieher abzurutschen und einen schönen Kratzer mitten durch die Karosserie. Nächste Woche ruht die Ape - Dienstreise nach Ansbach;-(((

15. Februar 2005
5h

die ersten Explosionen - Hurra sie läuft!!! Frisch motiviert geht's weiter mit dem Zusammenbau; zwischendurch die Lehne angefertigt und die Türen zusammengebaut

- 15. Januar 2005
10h

verkabelt, Bremsleitungen verlegt und gebördelt, Bowdenzüge verlegt, elektrische "Extras" verbaut und Verkabelung dafür vorgesehen

7. Dezember 2004
2h

verkabelt

5. Dezember 2004
2h

Endlich ist sie fertig lackiert. Wollte das eigentlich selbst machen aber auf Grund der Witterungsverhältnisse entschloß ich mich doch, das von einem Profi machen zu lassen. Angefangen hab' ich mit dem von mir am meist gehassten: Den Kabelbaum einziehen

- September 2004
unzählige/h

schleifen - spachteln, schleifen - spachteln. Als Motivationsschub die Innenverkleidungen hergerichtet, Kabelbaum vom übergestrichenen Unterbodenschutz gesäubert (auch eine Sch*** Arbeit). Ansonsten wirklich keine Lust mehr!!! Ich will endlich, daß ich wieder was sehe von meiner Arbeit!

- 7. Januar 2004
10h

Ich war winterfaul.... aber heute war "Hochzeit". Der Hilfsrahmen mit Motor und Achsen heiratete die Karosserie - der Rahmen hinten ist nun fertig lackiert und damit das Teil wieder vernünftig rollt wurde der Hilfsrahmen montiert. Weiter geht es mit Karosserie spachteln und wenn ich dazu keine Lust habe werden nach und nach die Stoßdämpfer, Bremsleitungen etc.. montiert.

- 22. Oktober 2003
6h

Spachteln, schleifen, spachteln schleifen und immer wieder schleifen der Karosserie, hauptsächlich das Dach. Schweißnähte mit Karosseriedichtmasse abgedichtet.

3. Oktober 2003
4h

Heute um 10:30 Uhr habe ich bei eBay einen Kasten ersteigert. Lt. Verkäufer soll er in gutem Zustand sein, wäre schön, dann hätte ich das Problem mit dem durchgerosteten Dach auch gelöst. Ansonsten wurde die Ape aufs Dach gelegt und unten grundiert.

- 19. September 2003
14h

Die Karosserie ist nun geschweißt. Das vordere Blech hinter der Vorderachse wurde herausgeschnitten und neu eingesetzt. Dabei wurde der Mitteltunnel entrostet und versiegelt. 'n paar kleine Stellen im Bodenblech wurden ebenfalls herausgeschnitten und neu eingesetzt. Nun beginnt die große Spachtel- und Lackieraktion.

- 6. September 2003
2h

während der Spachtel trocknen muß, angefangen die Farbe des hinteren Kotflügels abzubeizen - geht prima, nun sind beide Kotflügel hinten wieder in original grau.

- 2. September 2003
2h

Türen füllern, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, usw.....Sch**** Arbeit!

- 20. August 2003
3h

Außer Urlaub gemacht nur ein paar Kleinigkeiten "rumgebastelt" wie die Türen zum Sandstrahlen vorbereitet, Lehne und Sitzbank demontiert und die Konsole zum Spachteln hergerichtet.

16. Juli 2003
7h

Auspuff entrostet,   Motor nun fest am Hilfsrahmen angebaut, Gabel zusammengebaut, Schrumpfschlauch an kleinen Motorkabelbaum angebracht und sonstiges Kleinzeug. Auspufftopf montiert.

4. Juli 2003
4h

Es geht voran, Felgen einseitig lackiert, Gabel lackiert, nur der vordere Bremszylinder macht Schwierigkeiten, ein Kolben ist einfach festgebacken und will sich nicht bewegen lassen! Nebenbei Brems- und Kupplungspedal lackiert.

- Anfang Juli 2003
7h

Motor zusammengebaut und am Hilfsrahmen montiert, Vergaser zerlegt und gereinigt, Antriebswellen angeflanscht, Achsschenkel am Hilfsrahmen montiert. Auspufftopf entrostet.

- Mitte Juni 2003
10h

Hilfsrahmen lackiert, Achsschenkel angebaut, Bremsleitungen angefertigt, viele viele Kleinteile (Beilagscheiben, Anbauteile etc....) entrostet und lackiert. Motor gereinigt, alleine das hat in Summe 5 Stunden gedauert. Angefangen, die vordere Schwinge zu entrosten und die Bremsanlage vorne zu überholen.

- Ende Mai 2003
12h

Linker Achsschenkel fertig, Bremszylinder überholt, Hilfsrahmen entrostet, Tank entrostet und lackiert.
- Ende April 2003
15  h
Rechter Achsschenkel inclusive Bremse fertig - nun kommt der linke Achsschenkel dran.
- Ende März 2003
20  h
Eine Sandstrahlerei ausfindig gemacht; der "Herr Sandstrahler" meinte, die Achsen könne er nicht auf der Karosse gebrauchen; Achsen abgebaut, eine Palette mit Rädern gezimmert und so geht sie nun zur Sandstahlerei - den kompletten "Hinterbau" nun in die Werkstatt verfrachtet wo nun die Achsschenkel, Achsen, Bremstrommeln und -ankerplatten und der hintere Längsträger, entrostet, entlackt und neu lackiert werden.

- Februar 2003
14  h

Motor zerlegt. Der Getriebedefekt wies sich als lose Schaltschubstange - wieder festgeschraubt, nun lässt sich das Getriebe wieder problemlos durchschalten.
Die Kunstoffteile gereinigt, geht teilweise nur mit Nitroverdünnung/Kaltreiniger; "Endfinish" mit Vaseline.
Angefangen, die Karosserie und den Rahmen mit der Flex Zopfbürste zu entrosten - vergesst es! Wenn's vernünftig gemacht werden soll gibt's nur SANDSTRAHLEN.
 - 29. Dezember 2002
3  h
Ja nun ist sie wirklich “nackig”. Die Scheiben sind weg, die Türen  ausgebaut, Bremsleitungen wurden - mit Verlusten - entfernt.  Nun ist der nächste Schritt das Entrosten.
- 9. Dezember 2002
5  h
Motor  ist ausgebaut, Kabelbaum entfernt, Innenausstattung incl. Steuerrad demontiert. Nun ist sie fast “nackig”. Lediglich die Bremsleitungen und die Achsen sind noch dran.
19.November 2002
5  h
Motorhalterungen vergeblich versucht aufzuschrauben - die beiden hinteren Schrauben am Getriebeflansch mußten aufgebohrt werden. Antriebswellen mit viel Mühe  vom Antrieb getrennt. Kabel abgesteckt und beschriftet. Bowdenzüge abgehängt - Rückwärtsgang, Getriebe, Vergaser etc.. Leider ist der Motor noch nicht weg - muß wohl  morgen noch mal ran - hängen  irgendwie noch die Antriebswellen irgendwo fest.
16. November 2002
2  h
Heizungsflansch  demontiert; nebenbei bemerkt kann es durchaus eine halbe Stunde  dauern,  eine festgerostete, schwer zu erreichende Schraube  zu lösen, Auspuff  und Frischöltank abgebaut. Erster  unerwarteter Mangel: Nach Demontage  des Auspuffs war der Blick auf den Kolben frei - reichlich Riefen, wird wohl  gehont werden müssen und ein neuer Kolben samt Ringen fällig!
 - 15.November 2002
5  h
Kasten abgebaut und in seinem vorläufigen Domizil, einer Halle, eingelagert.  Schutzbleche, Benzintank, Plastikverkleidungen vom Gebläse,  Luftfilter demontiert. Langsam wir die Funktionsweise der Technik durchschaubar.
Die CD mit Werkstatthandbuch, Bertiebsanleitung und Ersatzteilkatalog  ist angekommen, werd' sie bei Gelegenheit ausdrucken - werden  sicherlich an die 200 Seiten - denke damit kann man arbeiten!
2.November 2002
1  h
Sitzbank,  Gurte, restliches Armaturenbrett, Scheibenwaschanlage und  Wischermotor  demontiert.
Elektrik soweit notwendig beschriftet.
Angefangen, den Kasten vom Rahmen zu lösen - dazu müssen aber  erstmal die Nieten der "Bodenplatte" aufgebohrt werden. Die erste Diagnose bez. der Schaltung erwies sich  als falsch - das Gangseil  ist nicht gerissen. Weiteres  wird einfacher zu diagnostizieren, wenn dieser Kasten endlich 'mal herunten ist.
31. Oktober 2002
1  h
Kotflügel, Lampenverkleidungen, Innenraum zum Teil demontiert. Hintere  Rücklichter  inkl. "Subkabelbaum" abgebaut. Rücklichter eher ein Fall für den Schrott, zumindest das linke.
30. Oktober 2002
1  h
Eine Stunden Zeit für Diagnose: Kotflügel vorne 3x gebrochen -  Ersatz,  Lampenverkleidungen gebrochen - Ersatz.
Positiv: Andreas "kennengelernt"; er würde mir Ersatzteilkatalog und Betriebsanleitung auf CD ROM zukommen lassen. Mit Frank  nettes Gespräch  geführt - er restaurierte schon mehrere  Apes, darunter auch eine 601 - gab mir sehr interessante Tips wg. Versicherung. Derzeitiges Angebot  von der HUK: ca.  300,- € p.a. als Moped versichert - das geht billiger!
24. Oktober  2002 3:00 Uhr mit dem Gespann ab nach Speyer, Ankunft 7:10 Uhr, Claus, den Verkäufer aus  der Dusche gesprengt. Bis 8:30 Uhr verladen, bezahlt und etwas geplauscht und dann wieder auf die Heimreise.  So, nun steht sie vorerst mal auf der Straße! Erste Durchsicht: Der  Kasten ist oben an der Sicke quer durch und der darunter liegende   Spriegel ist auch durch, sieht nach Schweißen aus. 'n paar Löchlein  im Bodenbereich sollten auch zugemacht werden,  vielleicht verzinnen, mal  sehen. Daß die Seitenscheibe fehlt wußte ich ja schon, kann mir evtl. der Glaser nach dem Muster der vorhandenen machen. Die defekte Schaltung  (Hebel geht leer durch) beunruhigt mich vorerst noch nicht,  ist hoffentlich nur das Seil gerissen.

19. Oktober 2002

lt.  Fernabsatzgesetz habe ich eine Ape - sogar mit Rechtsanspruch  darauf.
Die Firma X-posè, die im Rückgebäude arbeiten, stellt mir  ihren absenkbaren  Anhänger und einen Mercedes Sprinter mit AHK für den Transport kostenlos zur Verfügung.
Hier noch mal die Bilder aus dem eBay gesamt,  von hinten und von innen.